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17.04.2019 10:38

Übung Sturmtief Werner

Grossübung für den Bevölkerungsschutz Region Meilen und deren Partnern

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zog das «Sturmtief Werner» über Europa und verursachte somit auch zahlreiche Schäden in der Region Meilen.

So gestaltete sich die Ausgangslage für die gross angelegte Übung des Bevölkerungsschutzes der Region Meilen sowie verschiedenen weiteren Einsatzkräfte am Freitagmorgen des 12. April 2019.

In der Wache der Stützpunktfeuerwehr übernahm der Kata-Stab Region Meilen bestehend aus  den Gemeinden Herrliberg, Meilen, Uetikon am See und Männedorf, die Führung der Grossschadenslage.

Zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Meilen, der Zivilschutzorganisation Region Meilen, dem Seerettungsdienst Meilen-Uetikon, dem Rettungsdienst des Spitals Männedorf und der Kommunal- sowie der Kantonspolizei bewältigte der Kata-Stab eine Vielzahl von Einsatzmeldungen, welche es zu priorisieren und koordinieren galt. Für drei dieser Meldungen hatte die Übungsleitung realistische Schadenplätze für die Einsatzkräfte aufgebaut.

Im ersten Szenario war eine Gasleitung, aufgrund eines Hangrutsches, beim Schulhaus Allmend beschädigt worden.. Es galt, die Schüler und Lehrpersonen zu evakuieren, das Schulgelände abzusichern und das Leck zu orten. Die evakuierten Personen wurden anschliessend durch Formationen des Zivilschutzes betreut und verpflegt. Kurz danach traf die Meldung über einen Verkehrsunfall beim Vita-Parcours zwischen einem Personenwagen und einem Tanklastwagen ein, welcher nun das geladene Benzin verlor. Es galt, die Insassen des Personenwagens zu retten, an den Rettungsdienst zu übergeben, die Umwelt zu schützen und die Gefahr einer Entzündung des Benzins und dessen Gase zu verhindern.

Das dritte Bühnenbild bestand in der Annahme, dass ein Schiff in der Rorenhaab durch den Sturm mit Wasser vollgelaufen war und Treibstoff in den See gelangte. Der Seerettungsdienst musste dafür eine Ölsperre errichten und das havarierte Schiff bergen. Erschwerend kam hinzu, dass der Zugang zum Bootshaus mit Sturmholz versperrt war und die notwendigen Einsatzmittel dadurch nicht zugänglich waren. Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Meilen und der Zivilschutzorganisation Region Meilen mussten zuerst Bäume beiseite räumen und einen sicheren Zugang ermöglichen.

 

weitere Impressionen der Übung

Artikel in der Zürichsee-Zeitung

 

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